Grün düng dcS Königreichs Jerusalem. 8r
Mauern zum Lager anwies, und Lebensmittel reichlich ihm 2.1096.darrcichen ließ
Nachdem Peter ;n Köln zwey dentsche Grafen un.dfünfzehn Tausend des gemeinen Volks durch seine Predig-ten zur Annahme des Kreuzes bewogen^-), folgte er dem-Waltherschen Heere bald nach. Seine Scharen mehrtensich an jedem Ort, indem seine Predigten und Wunder,und die fromme Schwärmerei) seines Heeres überall be-geisterten. So stieg sein Heer wahrend seines Zugs durchDeutschland auf vierzigtauscud aus verschiedenen Völ-kern, Franzosen, Baiern, Franken, Oesterreichernundaus Lombarden, welche das Gerücht zu ihm gerufen hat^te. Als er an die Grunze von Ungarn kam, vcrstatteteihm König Kalman» gern den Durchzug, aber das Be-tragen des Waltherschen Heers bcy den Bulgaren gabihm die Vorsichtsmaßregel au die Hand, sich von Peterversprechen zu lassen, daß sein Heer nirgends rauben undplündern, sondern die Lebensmittel kaufen und billig be-zahlen solle. Dies Versprechen ward treuer erfüllt, alsman hatte erwarten sollen. Die Pilgrimme waren ruhigbis an die Granzc von Ungarn gezogen, als ein falschesGerücht sie mit Argwohn und Haß gegen die Ungarn er-füllte. Man meldete Petern, daß der Statthalter desKönigs von Ungarn in jener Gegend ans Gier nach Beu-te mit dem Statthalter von Belgrad einen Bund zumVerderben seines Heers gemacht, daß er, sobald sein
gewiß erst, während Peter durchDeutschland zog. Rächten Schrift-stellern sollte man glaub,'», sitlwären sogleich mit ihm e.uZ Lo-thringen anSgezogell,
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Alle diese versammelten sichI. Vaud,