76 Geschichte der Kreuzzüg . Buch I. Kap. l.
N ivyZ wand. Ein anderer Presbyter sah, als er mit zwei) an-dern im Walde ging, ein großes Schwert vom Winde indie Luft getrieben werden. Hirten erblickten in der Nachtam Himmel eine große Stadt. EineFrau gebar nach zwey-jährigcr Schwangerschaft einen Sohn, der redend zur Weltkam; andere Kinder wurden mit doppelten Gliedern, mitzwcy Köpfen, Fullen mit Zahnen, als sre dreyjahrigePfer-de haben, geboren «H. Weniger Glauben fand das Vor-gehen, womit fromme Betrüger versuchten, das Volk zurAnnahme des Kreuzes zu bewegen, daß Karl der Großevon den Tobten aufersianden sey, um an die Spitze desVolks Gottes sich zu stellen^). Schon die Propheten des al-ten Testaments sollten von diesem Aufstand der ganzen Chri-stenheit und dem glücklichen Fortgang des heiligen Werks ge-weissagt haben ^). In Deutschland, wo das Beginnendie wenigste Thcilnahme fand, sah man die meisten Wun-der und Zeichen
Aber nicht bloß die abendländischen Christen sahen die-se Wunder, sondern die Griechen nberrrafen sie an Aber-glauben. Vor jedem Heere der Kreuzbrüdcr zog ein Hcu-schreckenzug, der die Weinberge verheerte und der Saatenschonte. Dies legten die Zeichendenter als günstige Vor-bedeutung so aus: die Heuschrecken bedeuteten die unzähl-baren Frankcnhccre. Wie jene die Weinberge verheerten,so würden diese die Ungläubigen vernichten, welche der
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b-^) Ekkehard, von welchem dievielsten der angeführte» Erschci-niliigc» berichtet werden, war eindeutscher Geistlicher.