70 Gcschichte der Krenzzüge. Buch I. Kap. I.
1.109». nach dem Morgenlandc zu ziehen und die Türken zu ver-treiben 60). Sobald Gottfried durch die Einladung desPapstes und die Ermahnung seines Bischofs zur Annahmedes Kreuzes bewogen war, versöhnte er sich mit dem Bi-schof Richer zu Verdun, welchem er schon den Absagebriefzugcschickt hatte, verkaufte seine eigenen Besitzungen Mo-say und Sathanay ^-), welche er gegen den Bischof befe-stiget hatte, der Kirche der lieben Frau zu Verdun für eineansehnliche Summe Geldes, zerstörte das Schloß Falken-berg , 'welches er in dem Lande des Bischofs erbauet hat-te^), und verpfändete sein Stammschloß Bouillon derKirche des heil. Lamberts zu Lüttich für drcyzchn HundertMark Silber und Ein Pfund Gold, unter der Bedingung,daß es an die Kirche verfallen seyn sollte, wenn es nichtvon ihm oder seinen drey nächsten Nachfolgern eingelöstwerde 6z). Bald nach ihm nahmen seine Brüder Eustachund Balduin 64) und ihr Neffe Balduin von Raines, SohnHugos von Rechest, das Kreuz an, und rüsteten sich undihre Leute gemeinschaftlich mit ihrem Bruder.
Herzog Robert von der Normandie, der Sohn des
6°) Gottfrieds Mutter erzählteoft, das sie von ihrem Sohnegehört so (lesielsraie urecheisci
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^licicer ne aüi. ree! cum vioisn-lia exercirus, si süu cv^ia LUj>-sielerec, inagui. ti n i d> ü t> d-p. a86. Bergl. et Idort, X->suvu s. I. Vt. c. rU,
Itlos-iv^ni, 8,uha„aaum,
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6°) S. die von du Ca »gezu Aiuia Comncua S. 285 angc-suhreeu Stelle».
Balduin erhielt von demBischof zu Lüttich die Grasenstcl-lc in der Stadt (domicalum ur-dis). welche Gottfried zuriickge-geben Halle. AlS auch er dasKreuz aunahui, übergab der Bi-schof sic dem Grasen Dietrich vonDar. t.auieiik. eis t.ec>el.a. a. O.