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1 (1807) Gründung des Königreichs Jerusalem
Entstehung
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64 Geschichte der Kreüzzügc. Buch!. Kap. I.

tz. isyz. Reichs mit dem festen Lande, welches ihm selbst vor kur-zem aus der Normandie seine Beherrscher gegeben hatte.Die Herzoge von der Normandie, so wie ihre Untcrthancn,liebten, seitdem sie Christen waren , die Pilgerfahrten sehr,weil ste dem romantischen Sinn, welchen sie aus den Nor-dischen Wäldern mitgebracht hatten, sehr behagten. DieNormannen, sowohl in der Normandie selbst, als diejeni-gen, welche ihrem Herzog in sein neues Königreich gefolgtwaren , bedurften daher keiner großen Aufmunterung, umdas Kreuz zu nehmen. Dem kriegerischen Geiste diesesVolks konnte ohnehin nichts erwünschter scyn, als für Gottdas Schwert nehmen zu können, mit welchem es für scineFürsten so gern und so tapfer stritt.

Das innere Deutschland war zu dieser Zeit nicht em-pfänglich für die heilige Unternehmung, denn hier war dieweltliche Gewalt in dem heftigsten Kampfe mit der geistli-chen, und die Spannung zwischen dem deutschen Volk undder römischen Curie war so stark, daß Papst Urban dieChristen dicsseit des Rheins nicht einmal zur Thcilnahmean dem scligmachenden Krieg aufforderte. Daher m Alc-mannien und Bayern, wodurch unzählbare Haufen zu Roßund Fuß, von Bauern, Weibern und Kindcru aus Frank-reich zogen, der Kreuzbrüder nur gespottet wurde, als ar-mer Betrogenen, welche durch die unsichere Hoffnung gro-ßen Gewinnes im gelobten Lande, ihre Heimarh, Ver-wandten und Güter verließen, und gewissem Untergangentgegen gingen. Erst als die stattlichem Heere, welchedie edelsten und mächtigsten Herren Frankreichs führten,

«ione ihre Absicht anzeigcn konn- bert a. a. id. redet. Ware» wahr-ten, von denen der Abt Gut- scheiulich ans dem Norde».