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1 (1807) Gründung des Königreichs Jerusalem
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62 Geschichte der Kreuzzüge. Buch I. Kap. I.

L-royz. den wohlhabenden die Theurung aller Lebensmittel schwerdrückte ^). Viele Arme zogen als Räuber im Lande herum,und ängstigten die Reichen durch Rauben und Mordbren-ncn 4-); andre seufzten unter schweren Schulden, und indrückender Armuth. Durch die Hungersnoth, welche zumGenuß der schlechtesten Speisen nöthigte, waren schrecklicheKrankheiten und Seuchen hervorgebracht, welche ganze Hau-ser, ganzeDörfcr leerten ^). Wer daher aus seinem Vater-lands zog,ließ nur Noth und Elend zurück, dagegen im heili-gen Lande, wenn er zu dessen Eroberung half, ansehnlicheBeute und schöne Besitzungen seiner warteten. Der Schuld-ner entging seinen, Gläubiger § 4 ) und hoffte bereichert heim-zukehren und seinen Zustand zu verbessern.

Die Ritter, welche das Gelübde ihres Ordens zurBe-fchützung des Glaubens, wie der Damen, verpflichtete, wokonnten sic besser, rühmlicher und vortheilhafter ihr Ge-lübde erfüllen, als im Kampfe wider die Saracenen und indem reichen Morgcnlande? Und wie manchen Ritter triebnicht das böse Gewissen wegen des Bluts erschlagener Chri-sten zur Annahme des Kreuzes? Frankreich war um dieseZeit der Schauplatz unaufhörlicher innerlicher Kriege undFehden, welche mit dem Lehnwesen nothwcndig verbundenwaren, indem so viele Falle festgesetzt waren, in welchen

") Quid. ^bl). S. 481.

Ldron. Itrs^erA. (^ixericor.lüog.) S. 177.

4 T) LlZsd. Osmdlsc. S<12. 1095. jisupviibus ^er surr»,sc Istroistuia clUiores gravitsr vs-XLnudus.

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