Geschichte der Kreuzzügc. Buch!. Kap. I.
3. ro-rz. mühungen hcrvorbrachten. In Francien Gallicien,Britannien und Gaskoync war fast keine Familie, aus westcher nicht mehrere, Vater oder Sohn, das Kreuz angenom-men hatten Das weibliche Geschlecht hatte alle Be,sorglichkeit für Männer und Verwandte verloren. DieGattinnen ermunterten selbst ihre Männer, Christo sich dar.zubringen, trauerten, wenn die Ermunterungen nicht fruch-teten, und freuten sich, wenn sie sich bewegen ließen dasKreuz anzunehmen ^). Mancher spottete zuerst der Aben-teuerlichkeit der Unternehmung, aber nach wenigen Tagensahen auch die Spötter im Strom sich fortgerissen, verkauf-ten ihre Habe, und zogen mit denen, welche sie verlachthatten rs). Wer sich widcrfttzte, ward verspottet und ver-höhnt. Darum nahmen viele das Kreuz an, blos umnicht für muthlos gehalten zu werden ^°). Manche auch,um ihre Freunde nicht zu verlassen.
Aber die allgemeine Bewaffnung blieb nicht bloß bcy denwaffenfähigen Männern, wie Urban mit Klugheit gewünscht,und mit Ernst und Strenge zu Clermont befohlen hatte.Auch die Mönche verließen ihre Zellen und übten sich in denWaffen; sie entflohen heimlich, wenn ihre Acbte ihnen dieErlanbniß, das Pilgerkreuz zu nehmen, verweigerten
*6) Isle de France.
??) Oull. I'vr.
2d) Oauclobc.nc uxores abeun-tidus mariüs clilectissimis» plus-czuL rriscabancur cjuocl remane-bsnr. Dalclrie, S. 88.
29) Ne? !ci minus iiäiculun>hirvd ii ^lerum^ue, rjuos null«.
voluntar acciZei-ac,«ium Iioäis ynmiwoda
aliorum vsQcüüons cacliinnanr,«lum C0? misers iruros miseriur-^us raciiluros sstirmanc» ia cra-scinum re^encino iuLUncru ^rc>^«rucis numulis sua tors rracien-res, eum sis ^roticisce^anturhuos rissi'sm, (^ui^,
48r-
^o) 'VerecunclL^anrur qu! re-
Lalclr. S. L7.
^ 2 ) Heremicas ec rec!u-i