Z4 Geschichte der Krcuzzüge.
andere Karavane plünderten, bald durch den Uebermuthmancher zelotischcr oder niuthwilllgcr Muselmänner. Man.che zogen auch wohl eine gerechte Strafe von den Musel-männern sich zu, weil sie in Palästina die Verbrechenwiederholten, welche sie durch ihreWallfahrt abbüßen woll-ten Und ihre Erzählungen, welche sowohl, was siegethan als was sic ertragen hakten, weit über die Wirklich-keit vergrößerten entflammten die Rachsucht der Chri-sten im Abendlande gegen die Ungläubigen.
Die Geistlichkeit beförderte im eilften Jahrhundert die-se Wallfahrten dadurch, daß sie einen Aufenthalt in Jeru-salem zu einer sehr gewöhnlichen Buße machte Aberzu ihrer Vermehrung trug auch nicht wenig dies bey, daßum diese Zeit dem Pilger ein neuer Weg geöffnet war, wel-cher eine große Pilgcrgcsellschaft der Gefahren und Kosteneiner weiten Seereise überhob. Die Pilger zogen bisher
*') Ein Mönch» welcher,wc-Ken seiner Dicbcrchcn aus de»»Kloster zuUticum vertrieben wur-de, ging im Jahr 1055 nach Je-rusalem. o r 1! e ri c. V! ta I. inl)n Liier ne Lcriptt. dform,E. 4Ü8.
24 ) Dahin gehört gewiß die Er-zählung vom Grasen Fulco vonAnjou» welcher (c. 1607 .) clatoPietio kam pro SS c^uam pro sliisLdristianis ac! poriam sibi prolii-bitam moranridus uibem celeii-ter «um omnistus intrsvir, sei!repulcrl ciauslra «is prolnhue-runt» nempe cognico cjuoci virDel alti sanguinis esset, clelu-^enilo ilixelunr, nulio moilo 3 i!«epuleritm oplacum pervanie»
posss, nisi super i!1u<! et orucemDominicam mingsrec: <^uoc! virprullens licet invitus snnuit.(jluaesita igitur arietis vesica pue-gar» are^us munelala et optimovino albo nnpleia, ljuin eriain aptainror ejus lomora posiia est, stLomes tliscalceatus s<! sep»!^cdruin !_)omini accessit vinum-c^tls super sepulclirum suclir ersic aä lihitum cum omnihus so-ciis inlravir. Lests Lonsulum^nclexavens. a, a, zd.
o-) Z. B. für die Verletzungdes Gottcsfricdcus. S. paiaens-sis Lpiscop. Lallias si! IreugamDomini in Li! m. lVIartsns ecDursnil. Vlies, seiec«!. V. V.P. 161»