Einleitung.
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sie in sein Vaterland brachte, eines großen Vortheils ge-wiß. Denn die Dischöffe und Aebte oder die Stifter vonKirchen und Klöstern, welche nicht selbst nach Jerusalempilgertcn, kauften sie für vieles Geld, um dadurch dasAnsehen ihrer Kirchen und Klöster zu vergrößern; der wohl-habende und wohlthätige Pilger erwarb sich wenigstens denHimmel, wenn er sic einer Kirche oder einem Kloster schenk-te. Viele fromme Laien kauften die Reliquien, um sic fürsich als Gegenstand frommer Verehrung und zum Schutzgegen die Anfechtungen des bösen Feindes aufzubewahren,oder sie an Kirchen und Klöster zu verleihen. So warendie Reliquien überhaupt, und insbesondere die Reliquienaus dem gelobten Lande, ein einträglicher Handelszweiggeworden; sic wurden deswegen auch von morgenlandi-schen Kaufleutcn nach dem Abendlaude gebracht undder Gewinn, welchen diese davon zogen, rechte viele Chri-sten zur Unternehmung einer Wallfahrt. Seit dem nenn-ten Jahrhundert kam nicht leicht ein Pilger aus dem gelob-ten Lande zurück, ohne Reliquien mitzubringcn.-
Vey dieser hohen Meinung von der Verdienstlichkeiteiner Wallfahrt nach dem gelobten Laude, bey den irdi-schen Vorthcilen, welche sic darbot, und bey den sorgsa-men Anstalten, durch welche die fromme Wohltharigkeitder Christen für diejenigen sorgte, welche sie unternahmen,war cs natürlich, daß inan auch lebhaften Antheil nahman dem Schicksal des Landes selbst und der christlichenMitbrnder, welche es bewohnten. Ein vermögender Pilger
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