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8 (1823)
Entstehung
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dm in Europa viele Gesundheiten für St. Helena getrunken Mdm. Es wird doch einige Gefühle, einige Wünsche geben, die übden Ozean reichen werden." Er hatte schon während unseres Sp«,zierritteS daran gedacht, und mir etwas ähnliches gesagt.

Donnerstags, am 15. August.

Heut am 15. August war des Kaisers Festtag. Wir Heu,,unS vorgensmmen unS alle gegen 11 Uhr bei ihm einzusinden. hkam uns zuvor, indem er schon um 9 Uhr recht scherzhaft vor u,>fern Thüren sich zeigte. ES war sehr mildes Wetter. Er g!,zdann In den Garten und wir fanden uns auch alle nach und nchdort ein. Der Großmarschall kam auch mit Weib und KindernSo frühstückte der Kaiser von seinen Getreuen umgeben, unter dmgroßen und schönen Zelte, welches eine wahrhaft glückliche Er»genschaft ist. Dag Wetter blieb schön, er selbst war heiter und schgesprächig. Er schien eine Zeitlang sich an unfern Wünschen, dm 'Auödrucke unserer Gefühle zu erfreuen. Er wollte den ganzen Taz -gern unter unS zubringen. Und "das geschah auch unter Gespräch, >Arbeit und Spazierengehen, bald zu Fuß, bald zu Wagen.

FrcytagS, am 16. August. ^

Mein Sohn und ich begaben uns bei guter Zeit unter da§ Ziltzum Kaiser, der bis um 2 Uhr verschiedene Kapitel des italiä»!- !schm Feldzugs ausarbeicete, dann sich aber auf die Nachricht, daßder Gouverneur gekommen sey, zurück zog, indem er für sich nm>mclce:Der abscheuliche Mensch beneidet mir, glaube ich, auchnoch die Lust die ich einathmc."

Während des Frühstücks ließ er sich das Journal deS DMgeben, worin die neue Organisation der Akademien stand. Er woll-te die Mitglieder lesen, die man aus dem Institute gestoßen halt.Dabei kam man wieder auf die Unterdrückung der polircchnisttn >Schule, die man für unnütz und gefährlich hielt: DaS cnglisckk :Journal das wir erhalten harren, war nicht gleicher Meinung. Abehauptete, schon diese Unterdrückung müsse den Feinden FrankrM ,lieber scyn, als eine gewonnene Schlacht, nichts könne besser B sdieses die wahrhaft friedlichen Gesinnungen und die außerordenllÄk iMäßigung der Dynastie, welche jezt in Frankreich herrsche, bei»rl> lsen, u. s. w. Es standen noch viele andere stärkere Sache» darin.

Jemand bemerkte dabei, daß die englischen Zeitschriften ihmWiderwillen gegen die französische Regierung biö zur Grobheit an)Unanständigkeit trieben -