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6 (1823)
Entstehung
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selben streitig z» Wachen. DucoS sprach sogar ein für all«!aus: Der General allein könne sie retten, »uv er erkläre im A>raus seine Zustimmung zu allem, was dieser verlangen werdeSisyes biß sich in die Lippen, mußte aber ein Gleiches lhiin.

Gi-lyeS ist sehr geizig. Bei der ersten Sitzung der drei §0»,suln stand Si^yes, sobald sie mit einander allein waren, ganz sacbrcaus, untersuchte die Thüren, ob jemand horchen könne, kam dam,zu Napoleon zurück, und sagte ihm recht freundlich, indem er mseine Art von Kommode hinzeigte, mit halblauter Stimme: „SehenSie einmal dieses schöne Meublc hier. Sie werden schwerlich er-rächen, waS es werth ist." Napoleon glaubte, er wolle ihn ausein Meublc aufmerksam machen, das der Krone angehörce, dessensich vielleicht Ludwig der XVI. bedient habe. „Das ist es gar

nicht, sagte Sieycs, indem er Napoleons Mißverstand wahrnahm, Siesollen Alles wissen: 2 n dieser Kommode, so sprach er mit mitausgerissenen Augen, liegen 800000 Franken!!! Wir haben beiunserer Direktorial «Verwaltung an den Fall gedacht, daß ein Di-rektor seinen Platz verlassen, und vielleicht in das Privatlebenzurücktrcten müßte, ohne einen Heller zu besitzen, was denn dochnicht schicklich wäre. Aus dieser kleinen Kasse sollte nun, so «unsre Absicht, jeder abgehende Direktor eine gewisse Summe eni-nehmen. Jetzt giebt es keine Direktoren mehr, und mithin ist duRest an uns verfallen. Was wollen wir damit machen? —" Na-poleon harte mit großer Aufmerksamkeit zugehört, wußte nun, mer hinaus wollte, und sagte ihm also: „Sobald ich von der Sacheweiß, so wandert das Geld in den öffentlichen Schatz; wenn ichaber nichts davon weiß — und bis jetzt ist sie mir noch ganz un-bekannt — so können Sie das Geld theilen; Sie und Ducos, alsdie beiden ältcrn Direktoren. Nur rarhe ich Ihnen, geschwind zumachen, denn morgen möchte es vielleicht zu spät seyn." DieHerrn Kollegen ließen sich das nicht zweimal sagen. Sigyes be-werkstelligte geschwind die Thcilung, und ohngefähr so wie derAioetn der Fabel. 'Er machte mehrere Theile, den einen nahm er alsallerer Direktor, den andern, weil er länger im Amte gebliebeaseyn würde, als sein Kollege; den dritten, weil er die Idee zu ducingctretenen glücklichen Veränderung gegeben habe w. Kur; er be-hielt 600000 Franken für sich, und schickte dem armen Ducos nur200000, der, als er zur Besinnung kam, schlechterdings die Rech-nung untersuchen, und sie jenem streitig machen wollte. Beidewendeten sich deshalb aller Augenblicke an den dritten Kollegen, daßer dies entscheiden solle, aber dieser antwortete stets: „Machen Siedas unter sich aus, und verhalten Sie sich dabei so ruhig, als im

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