Tafel laden, um ihn einer Dame von Stande zu zeigen, die eben^. vornberschiffte — er arretirte in eigner Person einen unsrer Le-j dienten u. s. w.
^ Er zeigt eine Depesche vor, nach deren Inhalte er den Kaiserzwingen will, sich selbst mit ihm über die allerschmutzigsten Be-j durfnisse hcrumzustreiteu, er quält ihn/ Geldsummen zu bewilli-
s gen, welche er nicht hat und bringt ihn durch seine Kürzungen bei
j . den unentbehrlichsten Gegenständen so weit, daß er sein Silber-
' ' werk zerbrechen und verkaufen lassen muß, wobei aber er, der Gon-
, verneur, Amtswegen den Werth und den Käufer bestimmt. Er
setzr uns lächerlicher Weise jeden, den Kaiser mit eingeschlossen,'s ans Eine Bouteille Wein! — „Er handelt um unsre Erlstenz,
r sagte der Kaiser, und beneidet mir sogar die Luft, die ich eine
1 athme." Und was er uns au Nahrungsmitteln zukommen läßt,
! ist bisweilen so schlecht, daß wir uns genothigt sehen, in das nahe
Lager zu schicken, um uns etwas zu borgen!!! u. s. w.
Er legt Napoleon eine Schlinge, indem er sich bui Spaß ma-! chen will, ihm auf feierliche Weise persönlich eine angeblich mini-sterielle Eröffnung zu thuu, die in dem Grade grob ist, daß ersich weigerl Abschrift davon zurückzulasscn. Er macht dem Kaiser- die übertriebensten Vorschriften, beschränkt eigensinnig und spet-
. tend den Kreiß feiner bisherigen Grenzen, bestimmt jeden Tritt
und Schritt, den er gehe» darf und untersteht sich, ihm sogar inAnsehung seiner Unterredungen und dessen was er sprechen möchte,Awang anthnn zu wollen. Er umgiebt uns mit Gräben, Palisa-den und Schanzen; er zwingt uns, um länger bei dem Kaiserbleiben zu können, daß wir jeder einzeln eine Schrift unterzeich-nen, nach welcher wir uns ihm unbedingt unterwerfen — und be-dient sich dabei unserer eignen Hände, den Kaiser so weit zu er-niedrigen, daß wir ihn selbst Bonaparte nennen müssen, bei Stra-fe, sofort von ihm gerissen und fortgeschafft zu werden! u. s. w.
Der Kaiser, den eine so unedle Behandlung, ein so willkühr-lichcs, boshaftes Verfahre» zu Boden druckt, äußert sich hierüberohne Rückhalt gegen Sir Hudson Lowe selbst. Seine Worte sinddabei nicht schonend und er befreit sich ein für allemal -von einemso verhaßten Anblick,, indem er erklärt, daß er ihn nie wieder se-hen will. „Das Schlimmste, spricht er, was mir die englischenMinister angethan, ist nicht, daß sie mich hieher geschickt — son-dern, daß sie mich Ihren Händen übergeben haben. — Ichbeklagte mich über den Admiral, Ihren Vorgänger; aber dieserhatte doch noch ein .Herz! — Sie entehren ihre Nation und IhrName wird künftig ein Schimpf seyn! Dieser Gouverneur, so