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9 (1824)
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genheitcn Frankreichs zu mengen, wie das Ultimatum vonChatillon beweis't, welches England, Oesterreich, Rußland undPreußen unterzeichnet hatten. Aber jetzt erwachte dieses in eini-gen nach Frankreich heimgekehrten Emigranten, bei dem Anblickeder österreichischen, russischen und preußischen Heere, in deren Nei-chen sie lange Zeit die Waffen getragen batten; sie glaubten, derAugenblick sei nun gekommen, wo ihre Träume in Erfüllung ze-chen könnten; der eine zeigte sich mit der weißen Cocarde, der andremit dem Ludwigskreutz. Ihr Benehmen wurde von den alliirterrSouverainen gemißbilligt; Wellington selbst wollte in Bordeauxnichts von denen wissen, welche die Zeichen des Hauses Bvurbo»wieder aussteckten, obschon er sie ins Geheim begünstigte. Inkeiner Verhandlung, welche Preußen von Frankreich losriß und eSmit Rußland vereinigte, weder in dem Tractate von Kalisch, nochrn dem, wodurch Oesterreich der Coalitivn beitrat, in keiner diplo-matischen, öffentlichen oder geheimen Urkunde, welche bis zu demTractate von Chatillon unterzeichnet und selbst in derjenigen nicht,welche im Februar i8i4 ,n Frankreich vollzogen wurde, ist vonden Alliirtcn, der Bourbons je mit einem Worte gedacht worden.

Im VII. VIII. und IX. Capitel wird gesagt und bewiesen,die Bourbons hatten bei ihrer Rückkehr eine fünfte Dynastie an-fangen und nickt die dritte fortsetzen sollen. Bei dem erstem Sy-stem wäre ihnen alles leicht geworden, das zweite habe alles er-schwert.

Das X. Capitel schließt mit der in wenigen Zeilen enthalte-treu Schilderung der wundervollen Wiederkehr am 2 vsten März.Diese letzter» Capital sind höchst kräftig und gedrungen, aber dieBeziehungen sind zu direct, oft persönlich. Ich habe dergleichenEnthüllungen vermieden. Man sollte mich nicht mit Recht be-schuldigen können, daß ich feindliche Anklagen hätte Vorbringenwollen. Mit der Zeit, welche alles mildert, wird es nur nochein historisches Dvcumcnt bleiben und aus diesem Gesichtspunktehabe ich es allein betrachtet, wie dies bei allen Gegenständen die-ser Art, welche man in meinem Werke findet, der Fall ist, ei»Gesichtspunkt, den ich hiermit uocümals wiederholt ankstelle. Ichhabe in Frankreich, wie in andern Ländern und unter höchst ver-schiedenen Gesetze» und Umganden geschrieben — allein die Frei-heit der Presse hat stets für mich statt gefunden. Ich glaube, daß esauch diesmal der Fall seyn wird, wenn schon der Gegenstand mei-nes Buchs sehr zarter Natur ist. Meine Reise ist bald zu Ende.Ich erblicke bereits den Hasen nnd hoffe ihn, aller der Klippen

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