Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
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neunun-neunzigjie Nacht. .

Die Ente erzählte weiter:Der Löwe fragte das Pferd, wann es einen Menschengesehen? Es anwortete:Gegen Mittag sah ich einen Menschen, der meinen Spurenfolgte." Während des Gesprächs entdeckten wir auf einmal wieder einen mächtigen Staubin der Ferne und es kam ein Kameel darunter hervor, das zitternd und bebend umher-trappte, bis es uns nahe kam. Der Löwe hielt es für einen Menschen und wollte schondarauf losspringcn; da sagte ich ihm:O Prinz! das ist kein Mensch, das ist ein Kameel,das auch vor den Menschen zu fliehen scheint, wie wir." Während ich dies dem Löwensagte, trat das Kameel zu uns, verbeugte sich vor dem Löwen und grüßte ihn. DerLöwe erwiderte seinen Gruß und fragte es, wie so cs hierhcrgekommeii? Es antwortete:Ich fliehe vor dem Menschen."Wie," versetzte der Löwe:ein Thier von sogroßer Gestalt, so langen Füßen und starken Hüften fürchtet den Menschen? bei Gott!mit einem Tritte kannst du ihn ja umbringen."O Prinz!" antwortete das Kameel,gegen List ist nicht so leicht Krieg zu führen; der Mensch ist so klug und so schlau undso fein, daß nur der Tod ihm bcikommcn kann. Da zieht er mir einen Ring durchdie Nase, woran eine Schnur befestigt wird, und wirft mir eine Halfter um den Kopfund übergibt mich seinem jüngsten Kinde, das, trotz meiner Größe und Stärke, mich