Vierhundert und sechsundneunzigste Nacht. '
sagte: „Was ist dein Begehren?" — „Der König läßt dich grüßen und wünscht deinedles Antlitz zu sehen; er hat auch schon ein Fest bereiten lassen, um dich zu empfangen,wirst du wohl ihm diese Freude gönnen?" — „Wenn er mein Freund ist, so grüße ihnund sage ihm, er solle zu mir kommen." Der Vizier wollte wieder fortgehen, aberDjaudar rieb dann den Ring, und als der Diener erschien, sagte er ihm: „Bringemir eines der schönsten Kleider!" Als der Diener es brachte, gab es Djaudar demVizier mit den Worten: „Zieh' es an und sage deinem Herrn, dem König, was ich
dir aufgctragen." Als der Vizier in seinem neuen Kleide dem König erzählte, was ergesehen und was Djaudar ihm aufgetragen, brach Jener aus und zog, von vielenTruppen begleitet, nach dem Schlosse. Auch Djaudar hatte inzwischen dem Dienerbefohlen, den Hof des Schlosses mit Geistern in Menschengestalt mit allerlei Waffenund Kriegsrüstung auszufüllcn.
Mit diese» Worten beendigte Schehersad ihre Erzählung für diese Nacht; in derfolgenden begann sie: