Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
921
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Vierhundert und fcchsundiieuiizigfte Vacht.

der Diener des Ringes selbst, dem Djaudar befohlen hatte, sich in der Gestalt einesVerschnittenen vor die Thüre zu setzen. Der Verschnittene stand nicht vor dem Eink-auf und trat ihm nicht entgegen, obschon er von fünfzig Mann Soldaten begleitet war.Der Emir Othman sagte ihm voller Verachtung:Sklave, wo ist dein Herr?" Erantwortete ihm sitzend:Er ist im Schlosse." Othman gcricth in Zorn und sagte:

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Du verruchter Sklave, warum stehst du nicht auf, wenn du mit mir sprichst?" DerVerschnittene antwortete:Gehe deines Weges und erspare die vielen Worte."

Othman, außer sich vor Wuth über diese Antwort, zog sein Schwert und wollte nachdem Geist, den er für einen Sklaven hielt, schlagen; als der Verschnittene aber diessah, zog er sein Schwert und versetzte ihm vier Hiebe. Die Soldaten, welche Othmanbegleiteten, zogen nun ihre Schwerter, um ihrem Herrn zu helfen, aber der Verschnitteneschlug sic zurück und verwundete Jeden, der sein Schwert gezogen hatte, so daß sie Alledie Flucht ergriffen und aus dem Angesichte des Schlosses sich entfernten; der Verschnittenesetzte sich dann wieder auf seinen Stuhl und kümmerte sich um nichts.

Als der Emir mit seinen flüchtigen Soldaten wieder zum König kam, sagte er ihm:O König, ich habe in meinem Leben kein Schloß gesehen, wie das, welches Djaudar

Tausend und eine Nacht, ll

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