Vierhundert und dreiundnennzigjie Nacht
> Ajaudar blieb nun zwanzig Tage in diesem Schlöffe, zog jeden Tag einanderes Kleid an und aß immer aus dem Quersacke. Abd Assamd brauchte nie aufden Markt zu gehen, um etwas zu kaufen, sogar allerlei frische Früchte konnte er aus
! dem Quersacke holen. Am einundzwanzigsten Tage sagte Abd Assamd zu Djaudar:
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! „Komm jetzt, das ist der Tag, an dem die Schätze von Scham andal geöffnet werden! können." Sie gingen zusammen zur Stadt hinaus, da standen zwei Diener mit zweiMauleseln, die ihrer harrten. Abd Assamd bestieg den einen und hieß Djaudar denandern besteigen. Sie ritten bis Mittag, da kamen sie an einen Fluß und Abd! Assamd sagte zu Djaudar: „Steige ab!" Auch er stieg ab und winkte den Dienern;sie kamen und führten die Maulesel weg. Nach einer Weile brachte der Eine ein Zeltund der Andere Divane; sie schlugen dann zusammen das Zelt auf und ordneten dieTeppiche und Kissen. Dann holte der Eine die beiden Büchsen mit den Fischen undder Andere den Quersack. Abd Assamd nahm einige Speisen heraus, und als er mitDjaudar gegessen hatte, murmelte er etwas über die Fische, worauf sie sagten: „Ja^vohl, o Zauberer der Welt, habe Mitleid mit uns, was willst du von uns?" Abd^ Assamd erwiderte: „Ihr sollt mir helfen die Schätze Schamandals öffnen." —
> „Das kann nur durch Djaudar, den Sohn Omars, geschehen." — „Gut, der ist! schon bei mir und hört euer Versprechen."