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Vierhundert
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Än den Thoren der Stadt fand Sumurd viele Truppen mit ihren Befehlshabern;auch waren alle Bewohner der Stadt auf den Beinen. Sie dachte: hier muß etwasAußerordentliches sich ereignen. Als sie näher kam, marschirten die Truppen ihrentgegen, küßten die Erde vor ihr und riefen: „Gott verleihe dir Sieg, verehrter
Sultan, und segne deine Ankunft!" Sumurd fragte erstaunt, was es gebe? DerAnführer der Truppen sagte: „Der Herr, der mit seiner Gnade nicht geizt, hat dichzum Sultan dieser Stadt erhoben. Wisse, daß, wenn unser Sultan ohne Erben stirbt,so ziehen die Truppen drei Tage lang vor die Stadt, und wer zuerst von der Seiteherkömmt, wo du hergekommen, der wird Sultan, und gelobt scy Gott, der uns einenso hübschen, jungen Türken zum Herrn gegeben; denn auch einen Schlechtern, als du,hätten wir als Sultan anerkennen müssen." Die kluge Sumurd sagte ihnen:„Glaubt nicht, daß ich zur niedern Klasse der Menschen gehöre, ich bin von vornehmerAbkunft, habe mich aber mit ineinen Leuten entzweit und sie verlassen; seht nur meinenSack mit Gold, aus dem ich schon auf meiner ganzen Reise den Arme» Almosen spende."Alle Leute freuten sich, auch Sumurd, denn sie dachte: bin ich einmal so weit, sowerde ich mich auch wieder mit meinem Herrn vereinigen, so Gott will.