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^ Vierhundert uud zweiundstcbeiizigste dl acht.
!,„clii Herr! ich bin nicht gestorben, sondern ein Djinn hat mich geranbt und sich in^i„ei»er Gestalt lodt gestellt; er bat sich von euch beerdigen lassen, Hot aber dasGrab bald wieder verlassen und sich in den Dienst der Prinzessin begeben. Als ichmm meine Singen öffnete und mich hier bei der Prinzessin befand, fragte ich, wozu ichbierbcr gebracht worden? Sie sagte: Es ist mir versprochen, daß ich deinen Gatten Sl l ihcirathc» werde; willst dn mich zur Nebenbuhlerin, so bringe ich ihn hierher nach derProphezeiung, die ich auf seiner Stirne gelesen; übrigens sollst du auch durch deinbi,weißendes Spiel mich zerstreuen." Die Prinzessin sagte dann zu Ali: „Willst dumein Gatte werden?" Ali erwiderte: „Meine Herrin! du bist Christin uud ich binMuselmann." — „Bewahre Gott! ich bin schon achtzehn Jahre lang Muselmännin undkeime keinen Glauben, der dem Jslamismus entgegen ist." — „Aber, meine Herrin,ich möchte wieder in mein Land zurückkehren." — „Wisse, ich habe deine Zukunft
vorausgesehen und gewartet bis Alles erfüllt war. Ich wünsche dir Glück zu einem !
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Sohne, welcher Aßlan heißt und nun achtzehn Jahre alt ist. Wisse auch, daß die ^Wahrheit offenbar geworden, unser Herr hat den Schleier gehoben und den Dieb entdeckt, !der den Chalifen bestohlen; cs war der Verräther Achmed; er ist schon eingesperrt.Wisse ferner, daß ich das Amulet in deinen Laden legen ließ und den Capitain abschickte,der dich damit hcrbrachte. Dieser Capitain liebt mich, aber ich sagte ihm, ich werde
ihm kein Gehör geben, bis er mir das Amulct und dessen Eigenthümer bringe; ich gab
!ihm daher hundert Beutel uud ließ ihn alS Kaufmann fortgehcu; uud alS du auf! Befehl des Königs auf die Todcsmatte geworfen wardst, war ich'ö, die dir dieseAlte schickte."
Ali dankte ihr und fragte sie »ach der Bedeutung des Amulcts. Sic sagte: „Es istei» wahrer Schah und gewährt fünf Vortheile, die uns bald zu statten kommen werden.Meines Vaters Frau war eine Zauberin, die alle Mysterien lösen und alle verborgenenSchätze sich zueignen konnte. Als ich vierzehn Jabre alt war, las ich das Evangelium>md fand darin den Namen Mohammeds (Gottes Friede sep mit ihm!), auch die Tora,die Psalmen und den Koran las ich und glaubte an Mohammed und überzeugte mich,laß nur seine Religion die wahre ist. Als meine Herrin krank ward, schenkte sie mir
las Amulct uud lehrte mich dessen fünf Vvrtbcile. Vor ihrem Tode ließ sich mein Vater
von ihr die Zukunft Voraussagen, und da sie ihm prophezeite, er werde von einemGefangenen aus Aleraudrien getödtct werden, ertheilte er allen Corsaren den Befehl,wen» sie Muselmänner gefangen nehmen, die Alerandrier zu tödten. Mau befolgtedes Königs Befehl und tödtcte mehr Menschen, als der König Haare auf dem Kopfe
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