^20 Vierhundert und stcbeniindslinszigste Rocht.
den einzigen Gott anzuerkcnnen. „Thust du dies," ließ ihm Salomon sagen, „so geht es
dir gut, wo nicht, so bereite dich zum Tode vor, denn ich werde dich mit Truppen
überfallen, welche die ganze Erde ausfüllen, und du wirst gleich dem gestrigen Tagewerden, der nie mehr wiederkchrt." Als der König diesen Brief las, warf er ihn zornigweg und sagte zu seinen Viziercn: „Was soll ich Salomon, dem Sohne Davids,antworten, der einen Boten herschickt, meine Tochter als Gattin verlangt und mirbefiehlt, meinen Götzen zu zerbrechen und seinen Glauben anzunehmcn?" Die Viziereantworteten: „Großer König und mächtiger Herr! was kann Salomon dir thun?
Du bist eben so groß und noch mächtiger als er, du hast über eine Million Krieger zu
gebieten und wohnst auf diesem großen Meere, wo er gar nicht zu dir gelangen kann;übrigens berathe deinen Herrn, den Götzen, und befiehlt er dir, ihm entgegen zu ziehen,so thue es!" Der König stund auf und ging zum Götzen, brachte ihm ein Opfer, fielvor ihm nieder und sprach: „O Herr! ich bitte um deinen Schutz, der König Salomonwill dich zerbrechen. O Herr! gebiete uns, dein Befehl wird vollzogen, denn wir kennendeine Macht." Ich verbarg mich nun, weil ich Salomons Macht nicht kannte, indem Leibe des Götzen und sagte: „Ich fürchte mich nicht vor Salomon; wenn erLust hat, soll er mich nur bekriegen, ich werde ihm mit Schwert und Lanze das Leben
nehmen." !
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Schehersad bemerkte den Tag und schwieg; in der folgenden Nacht aber erzähltesie weiter: !
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