Vierhundert und suiifundflinfzigste Vacht. j
denn euer Schiff ist das erste, das hier landet; doch fürchtet Nichts! ihr sollt wiederglücklich in eure Heimath zurückkehren." Der König bewirthcte sie dann drei Tage langmit Vögeln und Fischen. Am vierten Tage führte er sie zu den Fischern spazieren;da sabcn sie, wie Einer sein Netz auswarf und eine kupferne Flasche hcraufbrachte, diemit Salomons Siegel versiegelt war. Er brach der Flasche den Hals ab und öffnetedas Siegel; da stieg ein blauer Rauch heraus und verwandelte sich in der Luft i» diehäßlichste Gestalt der Welt und rief: „Gnade! Gnade! ich will nichts mehr so thun."Mein Urgroßvater ging dann zum König und fragte ihn, was das wäre? da sagteer: „Es ist ein rebellischer Geist, der wegen seines Ungehorsams gegen Salomoneingespcrrt und in's Meer geworfen ward. Als er jetzt herauskam, glaubte er, Salomonlebe noch und habe ihm verziehen; darum rief er: Gnade! Gnade! o Prophet Gottes!"
Mit diesen Worten unterbrach Schchersad ihre Erzählung für diese Nacht, setztedieselbe aber in der folgenden also fort: