Vierhundert und fünfzigste Vachl. fjgl
und schickte ihm einige Geschenke. Bald nachher wurde dem Kaiser Schah CHatunso reizend geschildert, daß er bei ihrem Onkel um sie anhalten ließ. Da dieser demKaiser nichts verweigern konnte, ging er zu seiner Nichte und sagte ihr: „O meineTochter! der Kaiser von Griechenland läßt um dich anhalten, was soll ich ihm antworten?"Sie sagte weinend: „O König, wie hast du das Herz, mir so etwas anzutragen?
wie soll ich nach meinem Vetter einen andern Mann heirathen?" Aber Sule im anSchah versetzte: „Meine Tochter, es ist freilich wie du sagst; doch wir müssen an dieZukunft denken; ich bi» ein alter Mann und sehe meinen Tod sehr nahe; ich fürchtefür dich und für dein Kind, von dem der Kaiser glaubt, Bahlawan habe es ermordet.Da nun der Kaiser um dich anhält, so können wir ihm keine abschlägige Antwortgeben, ohne unsere Zukunft ganz bloß zu stellen." Da Schah Chatun kein Wortmebr cntgegnete, schrieb Suleiman Schah dem Kaiser, er scp bereit, ihm zu gehorchen,und schickte ihm bald nachher seine Nichte. Der Kaiser fand sie über alle Beschreibungschön, liebte sie sehr und erhob sie über alle seine Frauen. Schah Chatuns Herzhing aber immer an ihrem Sohne, doch konnte sic dem Kaiser nichts davon sagen,ohne ihren Onkel Lügen zu strafen.
Schehersad schwieg, um in der nächsten Nacht folgendermaßen fortzufahren: