Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
689
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Vierhundert und sünfzigste Vacht. OH!)

Gebieter; thu' was du willst, dein Wille steht höher als der meinige, und wenn cs dirlieb ist, so bleibe ich gerne mein ganzes Leben lang bei dir, um dich zu bedienen."Der König war sehr zufrieden mit dieser Antwort seiner Nichte, machte ihr kostbareGeschenke, bestimmte seinen jiingern Sohn, den er zärtlicher als den altern liebte, zuihrem Gatten, und ernannte ihn auch zu seinem Thronerben. Als Bablawan hörte,daß sein jüngerer Bruder ihm vorgczogcn worden, fühlte er sich so sehr gekränkt, daßer ganz von Neid und Groll erfüllt wurde; doch verbarg er sorgfältig den Haß, dener deßhalb seinem Bruder nachtrug. Als aber Schah Chatuu nach einem Jahreinen Sohn wie der leuchtende Mond gebar, kannte der Neid und die EifersuchtiBahlawans keine Grenzen mehr. Eines Nachts kam er in den Palast seines Vatersund ging am Zimmer seines Bruders vorüber; da sah er die Amme vor der Thür

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schlafen und vor ihr war das Bett, auf dem der Kleine lag; er blieb dabei siebenund bewunderte das schöne Gesicht seines Neffen; da spiegelte ihm Satan den Gedanken !

Tausend und eine Nacht, li.

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