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NW
Vierhundert und nennundvierzigste Nacht.
2)as ist's, was den Prinzen angeht; was aber seinen Vater betrifft, so wardieser, wie gewöhnlich, nach einem Monate wieder zur Höhle gereist; als eraber die Amme rief und keine Antwort erhielt, ließ er einen Mann hinunter, unddieser berichtete dem König, wie cs in der Höhle aussah. Der König schlug sich in'sGesicht, weinte heftig und ging selbst in die Höhle, um Alles zu sehen; und als er dieAmme zerrissen neben einem todten Löwen fand, seinen Sohn aber nirgends sah, ginger wieder nach Hause und sagte den Sterndeutern, sie haben ihm die Wahrheitprophezeit: ein Löwe habe den Prinzen gefressen. „So war es über ihn verhängt,"versetzte» die Sterndeuter, „und nun ist dein Leben außer Gefahr; denn wäre er demLöwen entronnen, so mußtest du, bei Gott, durch ihn umkommcn." Der König tröstetesich hiedurch, und dachte bald nicht mehr an seinen Sohn. Als aber Gott seinenunwiderruflichen Befehl vollzogen haben wollte, ging der Prinz, der in jenem Städtchengeblieben war, auf Straßenraub aus, und machte mit seiner Bande die Straßen sounsicher, daß man den Schutz des Königs gegen ihn anrief. Der König zog mit seinen