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Der 5^önig spie Abu Tain am in's Gesicht und sagte: „Du hast Beides gethau,"stieß ihm einen Dolch in den Leib und ließ ihn im einen Brunnen werfen, der imköniglichen Palaste war. Nachdem er ihn aber getödtet hatte, fühlte er schwere Reue,ward sehr traurig und mißvergnügt, und wenn ihn Jemand nach der Ursache seinerVerstimmung fragte, schwieg er, aus Liebe zu seiner Gattin. Die Vizicre aber freutensich sehr über den Tod Abu Tamams und dachten wohl, daß des Königs Traueraus seiner Neue entspringe. Der König belauschte nun häufig in der Nacht seineJungen, um zu hören, was sie ferner von seiner Gattin sagen würden. Als er einesNachts heimlich vor der Thüre ihres Zimmers stand, da sah er, wie sie viel Gold vorsich hiulegten, damit spielten, und Einer von ihnen sagte: „Wehe uns, was nützt unsdieses Gold? Wir verrathen uns doch, wenn wir etwas dafür kaufen, es hat unS nurzu einem Verbrechen geführt, denn wir sind die Mörder Abu Tamams." Daraufversetzte der Andere: „Hätten wir gewußt, daß ihn der König so schnell umbriugenlassen würde, so wäre keine solche Anklage unfern Lippen entschlüpft."