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Vierhundert und zweiundvierzigste Nacht.
Nm diese Zeit hatte ein Kameeltreiber des Königs Chosru Kamecle verloren undder König ihm gedroht, wenn er sie nicht fände, würde er ihn umbringen lassen. DerKameeltreiber suchte daher überall und vertiefte sich in die Wüste, bis er an dieStelle kam, wo die Königin betete; er wartete, bis sie ihr Gebet vollendet hatte, dannnäberte er sich ihr, grüßte sie und fragte: „Wer bist du?" Sie antwortete: „EineSklavin Gottes." — „Und was thust du hier?" — „Ich bete Gott an." DerKameeltreiber fand sie so schön, daß er nicht umhin konnte, ihr zu sagen: „Höre, willstdu mich heirathen? ich werde dich mit Liebe und Zärtlichkeit behandeln und in deinemGottesdienste dir beistchen." Sie antwortete aber: „Ich will nicht heirathen, ich will alleinmit meinem Herrn in seinem Dienste leben; willst du mir aber eine Gnade erweisenund mir in meinem Gottesdienste beistehen, so führe mich an einen Platz, wo esWasser gibt." Der Kameeltreiber führte sie an einen Bach und setzte seinen Weg fort;aber kaum war er einige Schritte weiter gegangen, da fand er durch ihren Segen seineKameele wieder. Als er zum König zurückkehrte und dieser ihn fragte, ob er die