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2 (1839)
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Vierhundert und ncununddreihigste Vucht.

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Frucht der Geduld gefunden? Sichst du nun, wie süß sie ist, während die derUebercilung bitter schmeckt? Der Mensch mag Böses oder Gutes thun, es wird ihmimmer später wieder vergolten."

Darum, o König," sagte der gefesselte Jüngling,habe auch du jetzt so vielGeduld als möglich; Geduld ist eine Tugend der Edlen und ziemt besonders einemKönig." Als der König dies hörte, legte sich sein Zorn, er ließ den Jüngling wiederin's Gcfängniss zurückführen und hob die Versammlung auf.

Am vierten Tage kam der vierte Vizier, welcher Susihad hieß, verbeugte sich vordem König und sagte:O König, laß dich durch die Reden des Jünglings nichttäuschen, denn er spricht nicht wahr. So lange er lebt, werden alle Leute von dieserGeschichte sprechen, und du selbst wirst sie nie vergessen können." Der König sagtetBei Gott! du hast Recht, ich will ihn vor meinen Augen umbringen lassen." Der ^Gefangene ward wieder vor den König geführt und dieser sagte ihm:Wehe dir! !glaubst du mein Herz durch deine Erzählungen einzuschläfcrn und durch deine Reden ^immer mehr Zeit zu gewinnen? Heute lass' ich dich umbriugcn, ich will einmal deiner ^los sepn." Der Jüngling sagte:O König! du bist Herr, mich umzubringen, wann du!