Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
638
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OZH Vierhundert und siel>c»u»ddrcißi>iste Nacht.

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Staatsräthen, welche um ihn versammelt waren,wie wohl ich daran gethan habe,mich in meinem Hinrichtungsbcfehle nicht zu übereilen; wie leicht hätte ich zumBrudermörder werden können. Und du," sagte er, zu seinem Vater sich wendend:wärest du damals auf der Insel nicht so rasch gewesen, so hättest du dir diese ganzeZeit her viele Reue und Trauer erspart." Der König ließ dann auch seine Mutterkommen und ein glückliches Leben in der Mitte seiner Verwandten war der Lohn seinerVedachtsamkeit.

Darum," sagte der Jüngling zum König,übereile auch du meinen Tod nicht,du möchtest ihn zu spät bereuen." Als der König dies hörte, ließ er den Jünglingin'S Gcfängniß zurnckführcn und beschloß, noch einige Zeit über ihn nachzndenken.

Am dritten Tage kam der dritte Vizicr zum König und sagte:O König! ver-schiebe die Strafe dieses Jünglings nicht länger, denn schon sprechen alle Leute vonseiner Schandthat; laß ihn schnell umbringc», daß keine Rede mehr von ihm sep. Mansoll nicht sagen: der König hat Jemanden ans dem Bette seiner Gattin gefundenund ihm verziehen." Diese Worte des Viziers reizten den Zorn des Königs wieder:er ließ den Jungen gefesselt verführen und sagte ihm:Du bist ein Mensch von