OAj Vierhundert und vicrniiddreißigste Vacht,
segelte mit seinem Schiffe dahin, aber auf einmal erhob sich ein Sturm, das Schiffging unter, und mit Milbe rettete sich der Kaufmann auf einem Brette, das der Wind
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an's Ufer in die Nähe einer Stadt trieb. Der Kaufmann, obfchon er Alles verlorenhatte, dankte doch Gott dafür, daß er ihn beim Leben erhalten, und ging in die Stadt,Hier erzählte er einem alten Manne das Unglück, das er auf dem Meere gehabt. DerAlte bedauerte ihn sehr, ließ sogleich Speisen für ihn bringen und sagte ihm: „Bleibebei mir als mein Geschäftsführer, ich bezahle dir jeden Tag fünf Drachmen," —„Gott belohne dich dafür," erwiderte der unglückliche Kaufmann.
Der Kaufmann blieb bei dem Alten, besorgte für ihn alle Feldarbeiten und erhieltnach und nach die Oberaufsicht über dessen ganzes Oekonomiewesen. Als er nach derErnte die Frucht gesammelt, gedroschen und gereinigt hatte, dachte er: Ich glaubenicht, daß der Alte mir meinen Lohn bezahlen wird; das Beste ist daher, ich nehmevon dieser Frucht, was mir gebührt, und will er mir später meinen Lohn geben, sonehme ich ihn nicht an. Er nahm daher so viel Frucht, als sein Lohn ausmachte,verbarg sie und brachte die übrige dem Alten und maß sie ihm vor. Der Alte sagteihm: „Komm und nimm deinen Lohn, kaufe dir dafür Kleider und was du sonstbrauchst, und wenn du zehn Jahre bei mir bleiben willst, so sollst du immer denselben