Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
584
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Vierhundert und drciuudzwunzigste Uacht.

zu Thränen gerührt, riefen:Gelobt sey Gott, der die Getrennten wieder vereinigtHot!" und Hassan, wieder zum Bewußtseyn zurückgekehrt, umarmte seine Söhne und

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drückte seine Freude in zierlichen Versen aus. Wir aber beten für unfern HerrnMohammed, den Meister der Wunderthaten.

Als Nur Alhuda sich überzeugt hatte, daß Hassan Vater dieser Kinder undGatte ihrer Schwester war, zürnte sic ihrer Schwester sehr, auch Hassan überhäufte siemit Schmähungen, faßte ihn am Hals und trat ihn mit Füßen, bis er umfiel. Dannsagte sie zu ihm:Steh' auf und rette schnell dein Leben, denn hätte ich nicht geschworen,daß dir nichts Schlimmes widerfahren dürfe, wenn deine Worte sich bestätigten, sowäre deinem Leben von meiner eigenen Hand schon ein Ende gesetzt." Sie schrie danndie Alte so heftig an, daß sie zu Boden fiel und sagte ihr:Bei Gott! müßte ich nichtmeinen Eid brechen, ich hätte dich mit ihm auf die schlimmste Weise umgebracht. Geh'jetzt schnell in deine Heimath zurück," sagte sie, wieder zu Hassan sich wendend,dennich schwöre, wenn ich dich wiedersehe, schlage ich dir und Dem, der dich herbringt, denKopf ab." Sie ließ dann Hassan von ihren Sklavinnen wegsühren. HassansVerzweiflung war jetzt größer als jemals; er sah die Unmöglichkeit ein, länger aufdiesen Inseln zu verweilen, und wußte auch nicht, auf welche Weise er wieder seineHeimath erreichen könnte. Indessen dachte er immer an seine Gattin und richtete folgendeVerse an sie: