Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
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Echawahi konnte ohne Schwierigkeit zn Nur Alhuda in's Schloß gehen, dennsie war ehedem Erzieherin der Prinzessinnen gewesen und stand noch bei ihnen und beiihrem Vater in großem Ansehen. Als Nur Alhuda die Alte sah, stand sie vor ihrauf, umarmte sie und fragte sie nach der Veranlassung ihres Besuchs. Sie antwortete:Bei Gott, o Königin der Zeit, ich habe eine Angelegenheit, in der du mir behülflichseyn sollst, ich würde sic dir nicht mittheilen, wenn ich nicht so viel Vertrauen zu dirhätte/' -Was ist dein Anliegen?" fragte Nur Alhuda;erzähle nur, kostete csmein Lebe», so soll dir mein Beistand nicht fehlen; ich, mein Gut, meine Truppen,Alles steht zu deiner Verfügung." Die Alte erzählte ihr Ha ssa ns Geschichte von Anfangbis zu Ende. Sie zitterte aber wie ein schwacher Zweig bei stürmischem Wetter undrief:Gott bewahre mich vor der Strenge der Königin!" als sie ihr gestand, daß sieihm am Ufer Schutz gewährt, ihn bewaffnet mit zur Armee genommen und nun in derStadt verborgen habe. Auch setzte sie zu ihrer Entschuldigung hinzu:Sieh, meineTochter, ich habe ihn vor deiner Strenge gewarnt; aber er sagte: Lieber will ich sterben,als ohne meine Gattin und Kinder leben; ich habe nie mehr Unerschrockenheit gesehen,als er besitzt, so sehr hat sich die Liebe seiner bemächtigt." Als die Alte vollendet hatte,gcrieth Nur Alhuda in heftigen Zorn, schlug den Kopf eine Weile nieder, hob ihn

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