Vierhundert und ne»»zehnte Vueht.
Als er seine Verse vollendet hatte, sagte sic ihn, jedoch noch einmal: „Mein Sohn,ich weiß nichts zu thun; wenn ich mit dir in die Stadt gebe, so ist'S um dichgeschehen, und wer weiß, was die Königin thun wird, wenn sie deine Ankunft erfährt,da doch sonst kein Mensch zu ihr gelangt. Und wie soll ich dich mitnchmen in dieStadt, wo die Jungfrauen, die du im Dadc gesehen und die vor dir nie einen Mannerblickt haben, dich bald wieder erkennen würden? Darum, mein Sohn, geh in deineHcimath zurück, suche dein Leben zu retten, ich will dir das schönste Mädchen und diereichsten Schätze geben." Hassan weinte, küßte ihr die Füße und sagte: „Da ich soweit gekommen bin, soll ich nun, ohne mein Ziel zu erreichen, umkchrcn? Jetzt, woich im Lande meiner Geliebten bin und ein baldiges Wiedersehen erwartete? Vielleichtist mir das Glück günstig!" Hierauf klagte und jammerte er wieder so lange, bis
Schawahi ihm schwur, sie wolle das Acußerste wagen, um ihn wieder in den Besitzseiner Gattin und seiner Kinder zu setzen.
Hassan fühlte sich wieder neu gestärkt und unterhielt sich den ganzen Tag mit derAlte». Des Abends trennten sich die Mädchen, ein Theil von ihnen ging in die Stadt,ein anderer in die Zelte, und Schawahi ging auch mit Hassan i» die Stadt, führteihn nach einem einsamen Platze, wo ihn Niemand sehen konnte, damit die Königin »och