Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
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Vierhundert und neunzehnte Nacht.

Als Hassan dies börte, weinte er» bis er in Ohnmacht fiel. Aber Gott hatteder Alten zu ihm so viel Liebe wie zu einem Sohne eingeflößt, sic weinte neben ihmbis er wieder zu sich kam. Dann sagte er:O meine Herrin! wie soll ich jetztumkchren, da ich nun einmal so weit gekommen bin? Ich hätte nie gedacht, daß dumich verlassen würdest." Schawahi erwiderte:Mein Sohn, ich glaubte, deineGattin sey ein gewöhnliches Mädchen: hätte ich gewußt, daß sie eine Prinzessin ist, sohätte ich dich nicht so weit kommen lassen. Doch, mein Sohn, du hast ja nun alleMädchen gesehen, sage mir, welche dir am besten von ihnen gefällt: du sollst sie stattdeiner Gattin haben. Denke dir, deine Gattin und ihre Kinder wären gestorben,»lmm daher eine Andere und kehre in Frieden nach Hause zurück, ehe du dem Königln die Hand fällst, sonst kann ich nichts mehr für deine Rettung tbun. Ich beschwöredich, thue dies, und laß mich nicht deinen Untergang leben." Hassan schlug denKopf zur Erde nieder und sprach weinend einige Verse, welche seine innige Liebe zuseiner Gattin und seine Gleichgültigkeit gegen alle anderen Frauen aussprachen.

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