Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
558
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Vierhundert und sechzehnte Nacht.

Wort, sonst geht ihr Beide zu Grunde. Am zweiten Tage deiner Reise wird er dichauf ein weißes Land niedcrsetzen, auf dem du zehn Tage lang zu wandern hast, bis duvor das Thor einer Stadt kommst, in die du einkehren mußt. Du fragst dann nachdem Könige und wenn du zu ihm gelangst, so grüße ihn und überreiche ihm diesenBrief und merke dir wohl die Befehle dieses Königs." Hassan versprach zu gehorchen,nahm Abschied von den Scheichs, die ihn noch einmal dem Geiste empfahlen, und diesernahm ihn auf den linken Arm und flog einen Tag und eine Nacht so hoch mit ihm in

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die Luft, daß er die Lobpreisungen der Engel hörte. Am folgenden Morgen setzte erihn auf ein weißes Land und verschwand wieder.

Hassan ging zehn Tage und zehn Nächte lang immer vorwärts, bis er an das Thoreiner Stadt kam. Er ging in die Stadt und fragte nach dem König, und als man ihnvor ihn führte, küßte er die Erde vor ihm und grüßte ihn. Der König fragte ihn, waser wolle; da küßte Hassan den Brief, den er bei sich trug, und überreichte ihn demKönig. Sobald dieser ihn gelesen hatte, sagte er einem von seiner Umgebung:Führe diesen jungen Mann in das Frcmdenhotel!" Dort bewirthete man ihn dreiTage lang und die angesehensten Männer am Hofe leisteten ihm Gesellschaft und ließensich von seinen Abenteuern und seiner wunderbaren Reife erzählen. Am vierten Tagekam ein Diener und führte ihn zum König; dieser sagte ihm:Der Meister schreibtmir, du wolltest nach den Inseln Wak Wak reisen; aber, mein Sohn, ich kann dich