Vierhundert und fünfte Nacht.
! Nun wollte die Bestimmung, daß die Prinzessin diese ganze Rede mit anhörte.! Hassan, der sie nicht bemerkt hatte, ging ruhig zur Stadt hinaus, schlug dieTrommel, und cs kamen zwanzig Kameele, die er mit allerlei Kostbarkeiten aus Irak! belud. Er sagte dann seiner Mutter, seiner Frau und seinen Kindern, von denen das
! eine zwei Jahre und das andre ein Jahr alt war, Lebewohl. Noch einmal empfahl
^ er seiner Mutter, das Federngewand wohl zu verwahren; dann bestieg er sein Pferd
^ und schlug den Weg nach dem Schlosse seiner Schwestern ein. Er reiste Tag und
Nacht durch Thäler und Berge und Wüsten zehn Tage lang, bis er endlich zu dem! Schlosse gelangte.
i Hassans Besuch überraschte seine Freundinnen sehr angenehm, und nicht minder! erfreut waren sie, als sie die kostbaren Geschenke sahen, die ihnen Hassan aus seinerHeimath mitgebracht hatte. Nach der herzlichsten Bewillkommnung führten sie Hassanwieder in sei» altes Zimmer und erkundigten sich nach seiner Mutter und Gemahlin.Die jüngste Schwester, seine intime Freundin, war so glücklich, ihn wieder zu sehen,daß sie in ihrer Freude folgende Verse sprach: