512 Vierhundert und dritte Vucht.
Dann setzten sie sich und die Alte fragte Hassan, wie es ihm mit dem Persergegangen. Er antwortete: „Es war kein Perser, sondern ein Magier, Einer, der dasFeuer und nicht den allmächtigen Herrn anbctet." Er erzählte ihr dann, wie er vondiesem Bösewicht behandelt worden, wie er ihm entkommen und die Mädchen gefundenhabe, sodann, wie er die Prinzessin gefangen, und zuletzt, wie er seine Mutter imTraume gesehen, wodurch ihn endlich Gott wieder mit ihr vereinigt. Seine Geschichteerstaunte sie sehr und sie dankte Gott für seine Rettung. Begierig wandte sie sich dannnach dem Gepäcke, das Hassan mitgebracht hatte, und ließ sich beschreiben, worin csbestehe. Endlich näherte sie sich auch der Prinzessin, um sie näher kennen zu lernen,und sie bewunderte die Schönheit ihres Gesichts nicht weniger, als ihren herrlichenWuchs und anmuthiges Wesen. Noch einmal dankte sie Gott für die Rettung ihresSohnes, küßte der Prinzessin die Hände und Stirne und gab ihr die freundlichstenWorte.
Schehersad schwieg, indem der Tag nahe war; in der nächsten Nacht erzählte siealso weiter:
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