Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
511
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Vierhundert und dritte Vacht. HU

die Thüre öffnen lassen, da hörte er,, wie seine Mutter mit schwacher kläglicher StimmeVerse rccitirte, welche ihm die Leiden, die er ihr durch seine lauge Abwesenheitverursacht, auf's lebhafteste darstellten.

MV

Als Hassans Mutter die Verse, welche ihren Sohn tief erschütterten, vollendethatte, klopfte er an die Thüre. Sie fragte:Wer ist da?" und Hassan antwortete:Ocffne nur!" Sie öffnete die Thüre, und vor Freude über das unerwarteteWiedersehen fiel sie in Ohnmacht. Hassan Pflegte sie, bis sie wieder zu sich kam,dann umarmte er sie, führte sie in's Zimmer und ließ auch sein Gepäck hineinbriugen.Hassans Mutter rccitirte in ihrer Freude über die Ankunft ihres Sohnes folgendeVerse:

»Als wir uns wicderfandcn, klagten wir einander einen Thcil unsrerLeiden, denn durch einen Boten bleibt jede Mtthcilung unvollständig;gcmicthctc Klageweiber weinen nicht wie sclbstbctrnbtc, so könnte auch keinBote dir sagen, was ich selbst fühlte."