Vierhnndertste Nacht.
ÄtlS Hassan diese Rede seiner Freundin hörte, beruhigte sich sein Gemiith, ererhob sich neu gestärkt, küßte das Haupt seiner Freundin und betete sür sie. Sie gingendann wieder herunter und brachten die Nacht beisammen im Schlosse zu. Sobald amfolgenden Morgen die Sonne aufging, stieg Hassan wieder auf die Terrasse, die erbis Abends nicht verließ, so daß seine Freundin ihm zu essen und zu trinken hinaufbringen mußte. So ging das fort, bis der Neumond ihm das erwartete Glück brachte;denn mit ihm kamen auch die Vögel wie der Blitz herangezogen. Hassan verbargsich schnell an einem Orte, wo er sie sehen konnte, ohne von ihnen bemerkt zu werden.Sie ließen sich herunter und zogen ihre Federngewänder aus. Der große Vogel zog nachGottes Bestimmung sein Gewand in der Nähe Hassans aus, und ging in's Bassinzu den übrigen Vögeln. Hassan machte sich ganz leise unter Gottes Schutz auf undnahm, während sie im Wasser allerlei Scherze trieben, ohne von ihnen bemerkt zuwerden, das Gewand der Prinzessin weg. Nach dem Bade stiegen sie wieder aus demBassin, und jede zog ihr Gewand wieder an. Als aber die Prinzessin, welche zuletztausgestiegen war, ihr Federnkleid nicht mehr fand, da stieß sie ein lautes Geschrei ans