Dreihundert und nchtmidiieuuzinstc lllacht.
^ 496
! So suchten sie ihn mit den süßesten Reden aufzumuntern: wie konnte er sieben Mädchen,
j schön wie der Mond, länger widerstehen! Doch war Hassan so sehr mit seiner Liebe
!
beschäftigt, daß ihm die Gesellschaft der Mädchen gar nicht angenehm war, denn er wolltewieder auf's Schloß steigen. Die Mädchen verließen ihn aber einen ganzen Monat laugnicht, und bedauerten ihn sehr, da sie seine Krankbeit täglich zunehmen sahen. Nach!einem Monat hatten jedoch die Mädchen-wieder Lust auf die Jagd zu reiten. Sie fragten !die Jüngste, ob sie mit wolle? Diese aber antwortete: „Bei Gott! meine Schwestern, !ich kann nicht mit euch gehen, so lauge mein Freund in einem so kranken Zustande ist." ^Die Mädchen lobten die gute That ihrer jüngsten Schwester, und sagten: „Du wirst -gewiß einst den Lohn ernten für die Wohlthaten, die du diesem Fremden erweisest." -Mit diesen Worten verabschiedeten sie sich, nahmen Lebensmittel auf zwanzig Tage mitund ritten fort.
i
Da bemerkte die Sultanin Schehersad den Tag und brach in ihrer Erzählung ab. ^In der folgenden Nacht fuhr sic fort:
-l'