Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
488
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Dreihundert und füiifnndnrunzigstc Ducht.

Es sagt der wunderbare und entzückende Erzähler und Friede sey mit unser»,geliebten Herrn Muhammed, der den, der sür ihn betet, vor der Feuerpein bewahrt,Gott habe Wohlgefallen an seinen treuen Verwandten und Gefährten! Amen. Hassanritt jeden Tag auf die Jagd, schlachtete und, doch ohne Lust, zehn Tage lang. Nachherward seine Brust sehr beklommen, und er wußte nicht mehr, was er anfangen sollte.Er ging im Schlosse umher und durchsuchte alle Gemächer, bis er in die Zimmer derMädchen kam, worin er viele Schätze und Kostbarkeiten sah, doch hatte er wegen ihrerAbwesenheit keine Freude daran; auch brannte sein Herz wegen der Thüre, die er nichtöffnen sollte. Er dachte bei sich: Gewiß hat meine Freundin mir deßhalb den Zugang zudiesem Zimmer versagt, weil etwas darin ist, das Niemand sehen soll. Indessen batsie das Gold nicht verschlossen, allerlei Kostbarkeiten und Geschenke liegen auch offen da,bei Gott! ich will die Thüre öffnen und sehen was in diesem Zimmer ist, und sollte ichauch sterben müssen. Er holte die Schlüssel und öffnete die Thüre, fand aber nichts als!

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mitten im Zimmer eine Treppe von jcmanischen Steinen. Hassan stieg die Treppe lhinauf auf die Terrasse des Schlosses und dachte: dies ist der Ort, den ich nicht sehen!