486 Dreihundert und fünfund»eu»zi>ilie Nacht.
dich in diese Haut!" Hassan aber nahte sich unbemerkt von hinten und schrie ihn miteiner demüthigcnden und zerknirschenden Stimme an: „Laß ab von diesem Jüngling!du Verruchter! du Feind Gottes und der Muselmänner! du Hund! du Treuloser! duUebclthätcr! du ruchloser Anbeter des Feuers und des Lichts! du, der bei Hitze undSchatten schwört." Als der Verruchte sich umkehrte und Hassan sah, wollte er ihnwieder mit süßen Worten täuschen, und sprach zu Hassan: „O mein Sohn! wie Haftdu dein Leben gerettet? wie bist du vom Berge herunter gekommen?" Hassan antwortete:„Dcrscnige, der dein Leben in meine Hand geliefert hat, war der Netter; ich will dichnun foltern, wie du mich gefoltert; du Ungläubiger! du Gottloser! der vom rechten Wegeabgewichen, nun bist du verloren; dir hilft kein Bruder und kein Freund mehr, dein Todist gewiß! Hast du nicht gesagt: Wer dem Brode und dem Salze untreu wird, de»verläßt Gott? und doch warst du treulos. Nun hat dich Gott in meine Gewalt gegeben,und dein Entkommen ist fern." Der Magier sprach: „O mein Sohn Hassan! beiGott! du bist mir theurer als mein Leben, o Licht meiner Augen!" Hassan aber gingauf ihn zu, zog das glänzende Schwert aus der Scheide, versetzte ihm einen Hieb aufden Nacken und Gott sandte schnell seinen Geist in die Hölle; wehe einem solchen