Dreihundert und vierundneunzigste Nacht.
Hassan stand auf, wendete sich rechts und links und sprach: „Cs gibt keinenSchutz und keine Macht, außer bei Gott, dem Erhabenen!" Er ging dann auf demBerge herum und dachte an den Tod. So kam er an das Ende des BergeS und sabunter sich ein blauschwarzcs Meer, das Wellen schlug, die hohen Bergen glichen.
'Hassan setzte sich, las Einiges aus dem Koran, betete zu Gott, daß er ihm entweder
einen leichten Tod gebe, oder ihn aus dieser Noch befreie. Er sprach hierauf dasSterbegcbet und sprang in's Meer. Der erhabene Gott ließ ihn glücklich vom Windin's Meer tragen; der König aller Meere bewahrte ihn auch im Wasser und brachteihn wieder an's Land; gepriesen sey er! Hassan fiel auf die Knie und dankte Gott;als dies geschehen war, ging er umher, um Früchte zu suchen, denn ihn hungerte; dabemerkte er, daß er sich gerade wieder an der Stelle befand, wo er früher mit dem
Magier gewesen; er freute sich über sein Entkommen und pries den erhabenen Gott.
Als er weiter ging, sah er ein großes, sich hoch erhebendes Schloß: cs war das, wovonder Magier ihm gesagt hatte, dort wohne sein Feind. Hassan ging hinein, denn er-dachte: vielleicht finde ich hier Rettung; auch war die Thür offen und an dem Hausgange
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Tausend und eine Nackt, ll