Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
456
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456 Dreihundert und stcbennndachlzigste Nacht.

beschützt, bleibt doch nicht verschont! Du hast mir noch wenig Gutes gethan, meineZähne ausgerissen, mich häßlich und meine Feinde schadenfroh an mir gemacht!"

Mit diesen Worten riß er sich von ihr los, verschloß die Thür, stellte Diener davorund ging zum König. Dieser fragte:Hast du die Kette abgegeben?" Er antwortete:Bei Gott! deine Tochter verdient mehr als dies."Was meinst du damit?"Ich will dir es allein sagen."Sprich nur, wir brauchen nicht allein zu seyn!"Da aber mehrere Veziere, unter Andern auch der böse Großvezier, zugegen waren, sagteKafur:Wirf mir dein Tuch als Zeichen der Sicherheit zu!" Der König warf esihm zu. Dann sprach er:O König! als ich zu Haiat Alnufus kam, fand ich ihrGemach mit allerlei Betten versehen, Wachslichter brannten und Weingefäße warenausgestellt. Ich sah sie auf ihrem Bette liegen mit einem jungen Mann in den Armen,schöner als die Sonne. So weit ist die Prinzessin gekommen, nachdem sie die Männerso sehr gehaßt! Ich verschloß die Thür und kam hieher, um dir Nachricht davon zubringen." Als der König dies hörte, setzte er sich aufrecht, denn er hatte sich angelehnt,ließ den Pförtner rufe» und sagte ihm:Nimm Diener mit dir, geh in meiner TochterGemach und bring sic hieher auf ihrem Throne mit dem, der bei ihr ist! Widersetztsich dir Jemand, so schlage ihm den Kopf ab."

Schehersad schloß mit diesen Worten und erzählte die folgende Nacht weiter:

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