Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
423
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Dreihundert und urunundlrebcnzigste Nacht.

gehorchen, gab ihr einen Beutel mit fünfhundert Dinar und sprach:Verrichte deine

Geschäfte damit!" Sie schwur, sie werde ihn nicht nehmen, der Prinz aber bestanddarauf, sie müsse ihn nehmen; sie nahm ihn daher und kehrte wieder zur Prinzessin zurück.Der Prinz ging dann in's Bad und zog sein schönstes Kleid an, wie es nur die größten Königetragen. Seine Wangen waren roth, seine Augen strahlten Liebe, seine Lippen schmachteten,er neigte sich lieblich hin und her mit seinem schönen Wüchse und ging nach dem Garten.Als der Wächter ihn sah, freute er sich sehr, stand vor ihm auf, bcwillkommte undgrüßte ihn. Der Prinz stellte sich zornig; er fragte ihn daher, was er habe? DerPrinz antwortete:O Scheich! ich ward zu jeder Zeit bis auf den heutigen Tag vonmeinem Vater geliebt und in Ehren gehalten; heute aber hatten wir einen Wortwechsel,er schimpfte und schalt auf mich, schlug mich und jagte mich aus dem Hause. Da ichnun keinen Freund und keinen Verwandten habe, an den ich mich wenden könnte, dennich bin ja hier fremd und fern von meiner Familie; da ich ferner dachte: wenn ichmich fremden Leuten anschließe, so wird mein Vater noch aufgebrachter gegen michwerden und die Sache wird schlimme Folgen haben, dentl er ist ein sehr mißtrauischerMann und würde leicht irgend eine Treulosigkeit von mir befürchten; so schwur ichmit keinem von Gottes Geschöpfen Freundschaft anzuknüpfen, und kam zu dir, o mein