Dreihundert und uchtnndsrchzigstc Nacht.
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Zustande sah, sagte: „Habe nur Geduld, mein Sohn, ich will zu ihrem Vater schickenund um sie für dich werben lassen; verweigert er sie, so ziehe ich zu ihm mit einerArmee, so groß, daß ihre Vorposten bis zu ihm und der Nachtrab bis zu mir reicht."Der Prinz sprach: „Thu' das schnell, denn ich werde sonst gewiß zu Grunde gehen." DerKönig ließ hierauf den Großvezier rufen und sagte ihm: „Ich will dich sogleich zumKönig Kader schicken, denn du bist ein verständiger und einsichtsvoller Mann, damitdu seine Tochter für meinen Sohn forderst!" Der Großvezicr ging sogleich, machteseine Vorbereitungen und der König gab ihm viele Geschenke mit, die keine Zungebeschreiben kann; er reiste durch Wüsten und Haiden Tag und Nacht, bis er zum KönigKader kam. Die Begleiter desselben kamen ihm entgegen und führten ihn zum Königmit den Geschenken, die er bei sich hatte. Der König erzeigte ihm drei Tage lang vieleEhre. Am vierten Tag ließ er ihn rufen, und nachdem er sich eine Weile mit ihmunterhalten, sprach der Vezier: „O König! ich komme im Namen des mächtigen Königs,des Herrn der Erde in der Länge und Breite, um für seinen Sohn Ardschir, der wieder leuchtende Mond ist, um deine Tochter anzuhalten." Als der König diese Rede hörte,ward er verlegen zu antworten; er beugte den Kopf eine Weile, dann sagte er zu einemseiner Diener: „Kasur, geh zu meiner Tochter Haiat Alnufus, grüße sie von mirrecht zärtlich, und sage ihr: Dein Vater schickt mich zu dir, um dir anzuzeigen, daß