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Dreihundert und stebenundvierzigste Nacht.
Tie legte das Papier wieder an seinen Platz, wartete, bis ihre Herrin vom Schlafeerwachte, und sagte ihr: „Herrin! ich will dir einen Nath geben, denn die Liebe istmächtig; sie verbergen, ist sehr schwer und macht krank." Die Herrin fragte:„Und welches Mittel meinst du?" — „Die Vereinigung." — „Und wie kann man dazugelangen?" — „Durch Schlauheit, geheimen Briefwechsel, süße Worte, stete Eintracht undwenig Vorwürfe. Hast du etwas zu vertrauen, so werde ich am besten dein Geheimnißbewahren, deine Briefträgerin werden und dir Alles besorgen." Als die Herrin dieseshörte, freute sie sich sehr und verlor fast den Verstand, doch nahm sie sich zusammen,um über die Folgen nachzudenken. Sie sagte: „Ich habe doch Niemanden etwas gesagt,woher weißt du, daß ich liebe?" Sie antwortete: „Es hat mir im Traume Jemandgesagt: Deine Gebieterin Ward und der Herr Uns Alwudjud lieben sich, sepihnen behülflich, trage ihre Briefe, besorge ihre Aufträge und verbirg ihr Geheimniß;der Allmächtige, der Liebenden wohl will, wird dir dafür lohnen. Ich Hab-erzählt, was ich im Traume gesehen, jetzt ist's an dir." Ward sae oerrichten und Gott
Lausend und eine Nacht, ir.