Dreihundert und sechsuudvierzrgste Nacht.
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von Liebe zu ihr. Als die Spiele zu Ende waren, entfernte er sich mit dem König
und trug ihr Bild im Herzen. Ward sagte dann zu ihrer Amme: „Nun, wie heißt
der junge Mann, den ich dir gezeigt?" Diese antwortete: „Er heißt Uns Alwudjud!"Sie schüttelte ihr Haupt vor Freude und gab sich ganz der Liebe hin. Als es Nacht
war, ging sie zu Bette; aber vor Liebespein konnte sie nicht schlafen; sie recitirte dann
folgende Verse:
»Wer dich Uns Alwudjud genannt, hat nicht geirrt, denn nur bei dirallein fühle ich mich wohl, du bist mein Dascyn. O leuchtender Mond! o du,dessen Gesicht das Dascyn aller Wesen beleuchtet! Du bist einzig unter denMenschen, der Sultan der Schönheit, dafür zeugen dein liebevoller Blick, deinerundgcwölbten Augcnbraunen, dein Wuchs, zart wie ein frischer Baumzweig.
Du hast in meinem Innern eine Flamme angczündct, die ich nicht mehr verbergenkann; du, der Trennung unmöglich macht, Neider beschämt und einen mächtigenArm hat, der überall Wohlthatcn übt!"
Als sie diese Verse vollendet hatte, schrieb sie sie auf ein Papier und legte es zusammenunter ihr Kopfkissen. Dies sah eine ihrer Sklavinnen hinter dem Vorhänge hervor,