Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
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Dreihundert

Nil-

vierundvierziMe Nacht.

26as aber Kut Alkttlub angeht, so blieb diese achtzig Tage an dem finstern Orte,wohin sie der Chalif in seinem Zorne hatte einsperren lassen. Eines Tages ging der !

Chalif an ihrem Zimmer vorüber, und hörte, wie sie Verse recitirte; sie schloß ihren ^

Gesang mil folgenden Worten:

O mein Geliebter! o Ghanem! wie schön bist du! wie mild ist deinHerz! Du thust Gutes denen, die dir Böses thun, und achtest das Heiligthumdessen, der das deinige nicht schont; du beschütztest die Frau dessen, der dichund die Deinige» gefangen nehmen ließ! Aber gewiß wirst du einst mit demFürsten der Gläubigen vor einem gerechten Richter stehen, und du wirst danngerecht erscheinen a» dem Tage, wo Gott Richter scyn wird, und seine EngelZeugen!"

Als der Chalif dies hörte, merkte er, daß ihr Unrecht geschehen, und ging i» seinSchloß zurück, von wo aus er ihr seinen Diener Masrur schickte. Als dieser zu ihrtrat, beugte sie ihr Haupt, weinte und war sehr betrübt. Der Chalif sprach zu ihr: