und
Dreihundert
-M
ff
vierzigste Nacht.
,MlS sie zum Polizeiobersten kamen und ihm die Geschichte erzählten, ritt er selbstaus, nahm Feldmesser, Arbeiter und Körbe mit; Alle folgten mir, ich aber schlug michimmer in's Gesicht, schrie in einem fort und eilte voraus, so daß ich meine Herrinund ihre Kinder hinter mir ließ; dann streute ich Erde auf meinen Kopf, ging in denGarten und ries laut: O meine Herrin, meine Herrin! Wehe! Wehe! wer wird sichmeiner erbarmen! wäre ich doch morgen bei ihr! Als mein Herr mich sah, erschracker, ward blaß und sagte: Was ist dir, Kafur? was gibt's? Ich antwortete: Herr!als du mich nach Hause schicktest, um dir etwas zu holen, fiel die Mauer des Saalesauf meine Herrin und ihre Kinder, gerade wie ich in's Haus treten wollte. Erfragte: Ist deine Herrin nicht gerettet? Ich antwortete: Nein, bei Gott, Herr! es istNiemand entkommen und meine alte Herrin ist zuerst gestorben. — Ist auch meine kleineTochter nicht entkommen? — Nein! — Und der Maulesel, der ist doch unbeschädigt? —Nein, bei Gott, Herr! die Mauern des Hauses und des Stalles sind über siegefallen, und über die Schafe, Gänse und Hühner, und alle sind zu einem HaufenFleisches geworden. Nichts ist verschont geblieben. — Auch nicht dein alter Herr? — Nein,bei Gott! Niemand ist entkommen; es ist von Haus und Bewohnern keine Spur mehr