Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
267
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Dreihundert und zweiunddreißigste Tlacht. 267

Dinar und auf ein drittes hundert Prügel. Als nun der Chalif ihn ein Blattnehmen hieß, wollte die Bestimmung, daß er gerade nach dem griff, auf dem hundertPrügel geschrieben waren, und wenn Könige einmal etwas beschlossen haben, so gehensie nicht mehr davon ab. Chalif ward daher auf de» Boden gestreckt, und man gabihm hundert Prügel; er schrie zwar um Hülfe, aber es half nichts. Er sagte:Bei

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Gott! das ist schön, Trompeter! nachdem ich dich vom Trompeter zum Fischer gemacht,wirst du nun Astrolog und bereitest mir ein so böses Loos! Pfui über dich! an dir istkein Glück!" Als der Chalif diese Worte hörte, ward er ohnmächtig vor Lachen, undsprach:O Fischer, fürchte nichts!" Hierauf befahl er seinem Schatzmeister, ihm hundertDinar zu geben; der Fischer ging damit fort und kam auf den Markt, wo manKisten verkauft. Er sah daselbst eine Menge Leute versammelt, und hörte wie einMakler ausricf:Eine verschlossene Kiste 99 Dinar!" Er drängte sich durch undhörte Dasselbe zum zweiten Mal!" Chalif rief laut:Ich gebe hundert." Der Maklerschlug sie ihm zu und nahm dafür das Gold, so daß ihm gar nichts übrig blieb. DieTräger fingen an, sich mit einander zu streiten; alle Leute aber sagten:Bei Gott! esdarf kein Andrer als der Träger Sarik diese Kiste forttragcn, er verdient es ammeisten." Sarik ging hinter Chalif her, als sie jedoch auf dem Wege waren, dachte