264 Dreihundert und einunddreihigste Nacht.
besorgte, er möchte mich auch lehren wie man die Fische abschippt und rein macht."Djafar erwiderte: „Ich werde mit dir gehen, die Schuppen wegkehren, und den Bodenrein machen." Die Sache stand so, bis der Chalif sprach: „Djafar, gib den kleinenMamelucken Befehle und sage ihnen: „Wer mir einen Fisch von diesem Fischer bringt,dem gebe ich einen Dinar, denn ich möchte auch essen von dem, was ich gefischt habe."Djafar theilte den Mamelucken den Befehl des Chalifen mit, und zeigte ihnen, woder Fischer war. Sie gingen zu ihm, und nahmen ihm die Fische weg. Als er dieschönen Jungen sah, glaubte er, es seyen Huri aus dem Paradiese. Zwei Fische warenihm noch übrig geblieben, er lief schnell damit in's Wasser, und sagte: „O Gott!schenke mir auch ferner deinen Segen!" Während er im Wasser war, kam der große
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Diener (des Chalifen), der auch nach Fischen fragte; er fand aber keine mehr undsah bloß, wie der Fischer untertauchte und mit zwei Fischen heraufkam. Er rief ihm zu:„Chalif, was hast du?" Er antwortete: „Zwei Fische." Jener sagte: „Gib mir sie,hier hast du hundert Dinar." Als der Fischer aus dem Wasser kam und von hundertDinar hörte, sagte er: „Gib die hundert Dinar her!" Der Diener antwortete: „Folgemir in die Wohnung des Chalifen, dort erhältst du die hundert Dinar!" Mit diesenWorten nahm er die Fische und ging nach der Wohnung des Chalifen. Chalifaber zog, als er aus dem Wasser kam, das Kleid an, das ihm der Beherrscher der